








Unternehmen sollten das kreative Potenzial ihrer Mitarbeiter ernst nehmen. Dies ist zwar eigentlich eine banale Erkenntnis, doch es hapert an der Umsetzung. Klar ist aber auch: Ein systematisch betriebenes Ideenmanagement sichert nicht nur das Überleben, sondern es stellt auch einen nachhaltigen Erfolgsfaktor für die Innovationsfähigkeit dar.
Bekanntlich hapert es in Deutschland immer noch daran, Ideen zügig in marktreife Produkte umzumünzen. Bei nicht wenigen Unternehmen fehlt es an der grundsätzlichen Einsicht und demzufolge auch an der systematischen Umsetzung. Ist ein kreatives Miteinander von der Chefetage nicht wirklich gewollt, vermeidet auch der unmittelbare Vorgesetzte, an den sich der Mitarbeiter mit seinem Vorschlag wendet, jegliche unnötige Reibung.
Welche Strategie sich als Erfolg versprechend erweist, hängt dabei nicht nur am Argument des Kostensparens mit Hilfe des internen Vorschlagwesens, obwohl dies für die meisten Manager gerade in wirtschaftlichen Krisenzeiten das Hauptargument bei der Einführung einer Ideenmanagement-Systematik bildet.
Dass ein derartiger Lösungsansatz zu kurz gegriffen ist, bekräftigt Dietmar Wurzel vom Ideenmanagement-Dienstleister IDL: "In nahezu allen Firmen versteht ein Großteil der Führungskräfte im mittleren Management aktuelle Verbesserungsvorschläge als Kritik am Bestehenden, auf die man als fachlich kompetenter Vorgesetzter schließlich hätte selbst kommen müssen."
Vor der Einführung erschwerend hinzu kommt, dass die Bewertung von Ideen für die Chefs vordergründig zusätzliche Arbeit mit sich bringt. Fehlt die Rückendeckung durch die Führungsetage und den unmittelbaren Vorgesetzten, verpufft auch die beste Ansprache im Wind: "Die Mitarbeiter bekommen diese Haltung zu spüren und verhalten sich mit Verbesserungsvorschlägen entsprechend zurückhaltend", argumentiert Wurzel. Patentrezepte, um das verdeckte Potenzial der Mitarbeiter zu heben, gibt es indes keine. Sie sind allesamt nur Hilfskonstrukte, externe Berater ebenso wie ein ausgefeiltes IT-gestütztes Ideenmanagement.
Gefunden via best-practice.business.de: Auf businesswissen.de gibt es einen interessanten Artikel über das Ideenmanagement in Unternehmen. Das ist gerade auch im Marketing ein wichtiges Thema. Für kleine Unternehmen nicht weniger als für große, denn im Tagesgeschäft vergisst man schnell schon mal, sich über Ideen auszutauschen.
Ein Programm, das mir beim Sammeln von Ideen und Anregungen hilft, ist das sogar kostenfrei erhältliche Evernote. Anfangs ist das Konzept etwas gewöhnungsbedürftig, zeigt sich aber schnell leistungsfähig und effizient. Einziges Manko für manche: Es ist nur auf Englisch erhältlich.
Auch das Google_Notebook eignet sich gut, um unternehmensübergreifend Ideen zu sammeln und zu strukturieren. Ob man hier allerdings unternehmenssensitive Themen sammeln möchte, muss jeder für sich selbst entscheiden. Auch hier gilt derzeit noch: Nur auf Englisch.
Weitere Möglichkeiten, unternehmensintern Ideen auszutauschen bestehen in Wikis oder eben auch Blogs - erfordern aber ein Mindestmaß an technischem KnowHow und sind nicht unbedingt für jedes Unternehmen das Mittel der Wahl.
Sicherlich die einfachste Lösung ist ein zentrales schwarzes Brett, dessen Inhalte mindestens einmal monatlich gemeinsam ausgewertet werden sollten.
Fallen Ihnen sonst noch Möglichkeiten aus, sich einfach und bequem zu Ideen auszutauschen, diese zu archivieren und für das Unternehmen nutzbar zu machen? Dann schreiben Sie doch einfach einen Kommentar!
Quelle : http://www.rat-und-tat-marketing.de/blog/archives/100
Häufig erfährt im Rahmen des firmeninternen Ideenmanagements meist keiner, welcher intelligente Mitarbeiter eine gute Idee hatte und jetzt das Leben der anderen Mitarbeiter bzw. Kunden einfacher macht. AVIS setzt jetzt das firmeninterne Ideenmanagement mit Hilfe der “Inspired By”-Kampagne in Szene.
Folgende Ideen von cleveren Mitarbeitern werden bisher präsentiert:
Die Aktion ist einfach clever. AVIS zeigt dem Kunden viele Vorteile auf und animiert den Kunden, ein Fahrzeug bei AVIS zu mieten. Zudem präsentiert sich die Firma als innovatives Unternehmen und mitarbeiterfreundlich. Welches Unternehmen hört seinen Mitarbeitern sonst schon so intensiv zu? Ich bin mir sicher, dass es auch bald die erste Werbeaktion mit Kunden gibt, die mit ihren guten Ideen den Service verbessert haben.
Die Flughafen München GmbH, renommierter Arbeitgeber von 5.000 Mitarbeitern und zahlreichen externen Dienstleistern, hat sich zur Verbesserung ihres bereits erfolgreich laufenden Ideenmanagements für die web-basierte Software des Eschborner IT-Dienstleisters HLP entschieden. Anknüpfend an die exzellenten Ergebnisse der vergangenen Jahre (Ideenmanagement-Branchensieger 2004 für den Bereich "Verkehrsbetriebe" im dib Jahresreport (www.dib.de), soll das Betriebliche Vorschlagswesen die hochgesteckten Zielerwartungen durch technische Unterstützung des HLP-Ideenmanagements erfüllen.
Dazu Angelika Koll, Projektmanagerin des Flughafen München GmbH: "Uns sind die vielen guten Ideen unserer Mitarbeiter und externen Dienstleister schon immer sehr wichtig und wertvoll gewesen". Mit dieser Einstellung und mit gezielten Motivationsmaßnahmen waren wir in der Vergangenheit sehr erfolgreich. Damit die administrativen Prozesse im Ideenmanagement weiter vereinfacht und beschleunigt werden, haben wir uns für den Einsatz einer hochprofessionellen, web-basierten Lösung entschieden."
Systematisches Ideen- oder Innovationsmanagement hat in kleinen und mittleren Unternehmen nicht immer den Stellenwert, der ihm eigentlich zukommt. Die Betonung liegt auf “systematisch”, denn es ist unbestritten, dass gerade die KMUs oft die Ideenschmieden unserer Wirtschaft sind. Um die Innovationspotenziale der Mitarbeiter zielgerichtet zu entfalten, hat die Verbundinitiative Automobil NRW das Verbundprojekt “Betriebsübergreifendes Vorschlagwesen” ins Leben gerufen. Auf der Website des Projekts finden Sie neben anderen interessanten Publikationen auch den “Leitfaden für ein Erfolgreiches Vorschlagswesen in mittelständischen Unternehmen” als pdf-Datei zum Herunterladen. Hier steht auf 72 Seiten alles Wissenswerte zum Aufbau eines erfolgreichen Ideenmanagements.
Nach wie vor ein Eiertanz scheint in Deutschland die Integration von Betrieblichem Vorschlagswesen und KVP zu sein. Vor nunmehr zehn Jahren durfte ich ein großes mittelständisches Unternehmen bei der Einführung von KVP begleiten. Damals war die Abgrenzung oder besser die Ergänzung dieser zwei Bereiche ein großer Knackpunkt für ale Beteiligten. Mich würde einmal interessieren, wie die Unternehmen, in denen Sie arbeiten, das Problem BVW versus KVP gelöst haben. Gibt es da zugängliche Quellen?
Quelle : http://www.weblog.drlist.de/?p=997
Die FON community und das Ideenmanagement :
In modernen Unternehmen nennt man heute "Ideenmanagement", was früher auch mal als "Neuererwesen" oder als "betriebliches Vorschlagswesen" bekannt war. Wir bei FON:Germany wollen diese Möglichkeiten aufgreifen und unsere engagierten FONeras und FONeros in der Community ermuntern, ihre spontanen Ideen zu Papier, ähhh natürlich zu Computer, zu bringen und ab damit an: idee@fon.com. Für leuchtende Vorschläge gibts, wie im richtigen Leben, natürlich auch Prämien...












